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feierliche Einweihung des Sonnenkraftwerkes am 20. Juli 2010
und dann war es soweit - der Zaun wurde fertig gestellt

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Der dynamische Ausbau der Photovoltaik in Deutschland ist eine Erfolgsgeschichte. Deutsche Unternehmen sind technologisch weltweit führend, die Branche hat einen hohen Exportanteil und schafft insbesondere in Ostdeutschland viele hochwertige Arbeitsplätze. Solarenergie ist ein zentraler Zukunftsmarkt, in dem Deutschland weiterhin stark sein soll. Mein Ziel ist es daher, die Nutzung von Solarstrom weiter auszubauen und die Photovoltaik aus der Nischenposition mit einem Ein-Prozent-Anteil an der Stromerzeugung in eine relevante Größenordung von vier bis fünf Prozent zu bringen.

Im Jahr 2009 wurden rund 3 000 Megawatt neue Photovoltaikanlagen installiert. Damit sind Anlagen mit einer Leistung von insgesamt rund 9 000 Megawatt in Betrieb - eine Entwicklung, die ich außerordentlich begrüße. Und obwohl wir mit einer jährlichen Zielmarke von 3 500 Megawatt unsere Zubauprognose verdoppeln wollen, ist eine Korrektur der Vergütung für Photovoltaikanlagen zwingend geboten.

Die Solarenergie hat im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energien das größte Ausbaupotenzial - sie hat aber auch das größte Kostensenkungspotenzial. Der im vergangenen Jahr eingetretene Verfall der Marktpreise führt bei den gegenwärtigen Vergütungssätzen zu einer Überförderung und damit zu wirtschaftlichen Fehlanreizen. Im Jahr 2009 sind die Systempreise im Durchschnitt um rund 30 Prozent gesunken. Für 2010 wird nochmals eine Preissenkung in der Größenordnung von zehn bis 15 Prozent vorausgesagt. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sieht im Gegensatz dazu nur eine Verringerung der Einspeisevergütung um rund zehn Prozent pro Jahr vor, das heißt um 20 Prozent in den Jahren 2009 und 2010. Eine zusätzliche Absenkung der Vergütung um 16 Prozent stellt vor diesem Hintergrund eine angemessene Maßnahme dar. Die Absenkung soll zum 1. Juli 2010 erfolgen. Damit wird Handwerkern, Planern und Investoren noch genügend Zeit zur Fertigstellung von bereits geplanten Projekten gegeben.

Die Anpassung der Vergütung im EEG wird das Marktwachstum wieder stabilisieren und eine gesunde Entwicklung unserer Unternehmen ermöglichen. Die notwendige Absenkung soll in zwei Schritten erfolgen und künftig dynamisch an das Wachstum des Marktvolumens angepasst werden.

Freiflächenanlagen sollen anders als nach geltendem Recht auch über 2014 hinaus gebaut werden können. Die neue Regelung zu den Freiflächen sorgt dafür, dass der Ausbau der Photovoltaik im Einklang mit den Zielen des Landschafts- und Naturschutzes erfolgt und von der Förderung kein Anreiz für den Landschaftsverbrauch ausgeht. Auf bereits versiegelten Flächen sowie auf Flächen, die zuvor bereits wirtschaftlich oder militärisch genutzt waren sowie entlang von Verkehrswegen können auch in Zukunft Anlagen errichtet werden. Damit hat auch der Ausbau von Freiflächen eine wirtschaftliche Perspektive.

Bei einer weiterhin dynamischen Marktentwicklung erwarten wir bereits 2013 in Deutschland die sogenannte Netzparität. Dann lässt sich Solarstrom hierzulande zu Kosten erzeugen, die dem Niveau herkömmlicher Verbraucher-Stromtarife entsprechen. Dieser Entwicklung bereiten wir den Weg, indem wir den Eigenverbrauch in Zukunft viel stärker fördern. Privathaushalte, die Solarstrom nicht ins Netz einspeisen, sondern selbst verbrauchen, gewinnen künftig acht statt drei Cent pro Kilowattstunde. Für die Bürgerinnen und Bürger ist dies eine Einladung, beim Klimaschutz aktiv mitzumachen. Auch das Gewerbe wird davon profitieren, denn wir dehnen diese Regelung auf Anlagen bis 800 Kilowatt aus. Perspektivisch lässt sich der Anteil selbst verbrauchten Stroms deutlich erhöhen, wenn neue Speichertechnologien und intelligente Haushaltsgeräte zum Einsatz kommen. In Zukunft wird Strom also vermehrt dezentral erzeugt und verbraucht - mit der Folge, dass sich der Strombezug aus dem Netz reduziert und dieses entlastet.

Die Innovationskraft der Industrie stärken wir durch eine intensive Forschungsförderung in Höhe von gegenwärtig fast 40 Millionen Euro jährlich. Damit unterstützen wir vor allem Innovationen, die zur Reduzierung der Kosten im Produktionsprozess bei gleichzeitiger Verbesserung der energetischen Leistung der Module beitragen. Geringere Stromentstehungskosten stärken die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Solarunternehmen. Auf einem umkämpften Markt ist dies von erheblicher Bedeutung. Nicht Überförderung, sondern technologische Spitzenleistungen und ständige Innovationen sind die Garanten für eine nachhaltige Zukunft der deutschen Solarindustrie.

Quelle: www.bmu.de/dossier_photovoltaik

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