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Ein "Riese" - das sind im Volksmund tausend Euro. Und gut 1.000 Euro gab die oder der Durchschnitts-Deutsche 2008 für Erdöl, Erdgas, Kohle aus dem Ausland aus. Also über 80 Milliarden Euo bundesweit. In nur einem Jahr. Flösse dieses Geld im erneuerbar-heimische Energien, würde dies ein ungeheures Konjunkturprogramm entfachen. Ein Kommentar von Julian Aicher

Baden-Württembergs Umweltministerin Tanja Gönner (CDU) nannte dieses Zahl 2010: über 80 Milliarden Euro gaben Deutsche im Jahr 2008 für Öl, Kohle und Erdgas ins Ausland. Dieses Geld ist zwar nicht 'weg' - "es hat aber ein anderer", wie eine Spruchweisheit meint. "Andere" wie zum Beispiel Ölscheichs oder Gaspräsidenten. Milliarden Euro aus Deutschland in Länder, wo Demokratie und Menschenrechte als Fremdwörter gelten. Oder dorthin, wo sich Millionen Liter Erdöl ins Meer ergießen.

Rund 80 Milliarden Geldabfluss pro Jahr von hier ins Ausland. 1.000 Euro im Durchschnitt von jeder oder jedem Deutschen. Warum Geld für Strom und Wärme nicht im eigenen Land ausgeben? Für Elektrizität von Biogasanlagen hiesiger Bauernfamilien, für Strom aus Windanlagen in Deutschland, Elektrizität aus hiesigen, nahen Wasserkraftwerken, Erdwärme und vor allem für Strom vom Solarzellen auf dem eigenen Dach?

Technisch lässt sich dies längst bewerkstelligen. So meint die Geo-Informatikerin Prof. Dr. Martina Klärle, 60% der Dachflächen zwischen Nordsee und Alpen mit Solarzellen heutiger Standards bestückt, könnten die gesamte Strommenge liefern, die Deutschland pro Jahr verbraucht. Zusätzlich wären weit mehr Windkraftanlagen als heute möglich. Sie dürfen etwa in Baden-Württemberg auf über 95% der Landesfläche bislang überhaupt nicht aufgestellt werden. Die Jahres-Strommenge aus Wasserkraft (heute: über 20 Milliarden Kilowattstunden) ließe sich leicht verdoppeln, sagen Fachleute.

Dazu notwendig: Weniger behördliche Blockaden. Wer heute in Deutschland die Genehmigung für ein Wasserkraftwerk beantragt, wartet darauf im Durchschnitt sieben Jahre. Das geht auch schneller. Viel schneller - wenn der politische Wille dafür besteht. Mehrere erfahrenen Praktikerinnen und Praktiker aus dem Bereich Erneuerbare Energien in Baden-Württemberg habe ich dieses Frühjahr befragt. Außerdem Wissenschaftler wie Ernst Ulrich von Weizsäcker. Ihre Meinung: Bis 2020 könnten mindestens 50% des Stroms in Baden-Württemberg aus erneuerbaren Energiequellen stammen. Gut die Hälfte. 'Die Politik' - von der Bundesregierung bis zu den baden-württembergischen Landtags-"Grünen" gehen dagegen nur von 30% aus. Bescheiden.

80 Milliarden Euro für Energie vom Ausland. Warum nicht bis 2020 einen erkennbar weit größeren Teil in Deutschland selbst aus sauberen Erneuerbaren Energien gewinnen? Warum das Geld nicht hier investieren? Selbst 200 Euro für heimische Energie von jeder und jedem Deutschen pro Jahr würden bei 80 Millionen Deutschen 16 Milliarden Euro bedeuten. Jedes Jahr! Ohne staatliche Hilfe. Also ohne Verschwendung von Steuer-Milliarden wie die "Abwrack-Prämie". Stattdessen Geld von hier für Energien von hier. Ein gigantisches Konjunkturprogramm. Allein im Bereich Wasserkraft ließen sich in Südwestdeutschland durch den Ausbau dieser Energieträgerin etwa 5.000 Arbeitsplätze schaffen, hat die mittelständische "Arbeitsgemeinschaft Wasserkraftwerke Baden-Württemberg eV" errechnet.

Solch sonniges Wirtschaften schafft indes Steuern für den klammen Staat. Hier zu Lande. Politikerinnen und Politikern sollten also weniger überlegen, was sie mit immer weniger vorhandenen Steuern "retten", sondern viel mehr Erneuerbare Energien zulassen. Ein weiterer Riesen-Vorteil: Wer Geld etwa für Kraftwerke mit Erneuerbaren Energien im eigenen Land anlegt, gibt es in nahe liegendes. Das schafft Sicherheit und Vertrauen. Regenerative Renditen. Investitionen und undurchsichtige Geschäfte brauchen da nicht sein. Lieber regenerativ rentabel.

Zehntausende, ja Hunderttausende neuer Arbeitsplätze - vor allem im Mittelstand - mehr Umsatz vor allem für den Mittelstand - der hier in Deutschland seine Steuern entrichtet; viel geringere Umweltbelastungen, mehr heimische Energieversorgung mit weniger Abhängigkeiten von Ölscheichs und Gaspräsidenten. Und das ist alles großenteils machbar ohne staatliche Fördergelder. Riesige Vorteile für Wirtschaft und Umwelt.

"Keine Angst vor großen Zahlen" sagt Ursula Sladek, Geschäftsführerin der "ElektrizitätsWerke Schönau" im "Südwest-sonnig"-Heft. Nur Mut also, ab j e t z t dafür zu sorgen, dass 2020 in Deutschland 50% des Stroms aus Erneuerbaren Energien, aus heimischen Kraftquellen stammen. Sladek, seit Jahrzehnten erfahren als Öko-Strom-Anbieterin, macht klar: Regenerative Energien nicht klein reden!

Mit heimischen Erneuerbaren Energien lassen sich hier Tausende, ja Millionen und Milliarden an Euros umsetzen. Viele "Riesen" eben. Dann werden Regenerativ-Energien wirklich die Riesen der Strom- und Wärmeversorgung sein.

Ab jetzt was tun, damit sich rasch mehr Erneuerbare Energien nutzen lassen.

Quelle: http://sonnenseite.com/index.php?pageID=5&article:oid=a16083&utm_source=Sonnenseite.com&utm_medium=facebook&utm_term=Franz+Alt  aus  Südwest-sonnig 2010

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